Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

 

Wir arbeiten für Ihre Gesundheit!

Unsere ganze Aufmerksamkeit gilt der Qualität unserer ganzheitlichen Gesundheitsfürsorge.

telefonisch erreichbar unter:

0202 - 44 32 91

Knorpelerhaltende Spritzentherapie
mit
Hyaluronsäure
(Hyaluronsäure-Spritzenkur)


Bei der knorpelerhaltenden Spritzentherapie wird eine "natur-identische" (wie die körpereigene) Gelenkschmiere (Hyaluronsäure) in ein von Verschleiß (Arthrose) betroffenes schmerzendes Gelenk als Spritzenkur eingebracht. Es werden in erster Linie die großen Gelenke damit behandelt, wie z.B.
Knie (Gonarthrose), Hüfte, Schulter und Sprung-Gelenk, aber auch die kleinen Gelenke, wie das Daumensattelgelenk oder Großzehen-Grundgelenk. Hyaluronsäure wird vor allem in Knorpelzellen und der Gelenkschleimhaut gebildet. Aus der Hyaluronsäure werden die stark wasserbindenden Moleküle des Bindegewebes im Gelenk-Knorpel aufgebaut und dadurch die Gleitfähigkeit der Gelenkflächen optimal unterstützt.

Ulrich Käseberg: Es gibt immer wieder Patienten, die große Angst vor den sehr häufig nachgefragten und durchgeführten Kniespritzen haben. Diese Ängste kann ich in den meisten Fällen deutlich mildern. Durch meine sehr gute Ausbildung in der überregional bekannten Sportklinik Hellersen konnte die Knie-Injektions-Methode so weiter entwickelt und verfeinert werden, dass diese sogar von vielen empfindlichen Patienten als wenig belastend empfunden wird.“


Bei dieser Spritzenkur handelt es sich um die sog. ViscoSupplementation. Durch die verbesserte Schmierung entsteht weniger Reibung, hieraus resultiert in den meisten Fällen eine Schmerzlinderung, eine Funktionsverbesserung sowie eine deutlich erhöhte Mobilität (z.B. mit im Alltag verlängerter Gehstrecke oder Erleichterung beim Einkaufen) und damit auch eine gesteigerte Lebensqualität. Die erste Generation der Hyaluronsäure-Spritzen wurde aus den Hahnenkämmen von Schlacht-Tieren hergestellt. Die ersten Anwendungen erfolgten als vorbeugende Maßnahmen gegen vorzeitigen Verschleiß bei intensiv belasteten Gelenken von Spitzen-Rennpferden. Es stellte sich relativ schnell heraus, dass durch diese Methode Rennpferde bis zu zwei Jahre länger aktiv im Pferdesport erfolgreich eingesetzt werden konnten.

Nach diesen guten Erfahrungen kamen die Hyaluronsäure-Spritzen zunächst am menschlichen Knie zum Einsatz. Auch hier ließen sich gute Erfolge (später belegt durch fundierte wissenschaftliche Studien) nachweisen. Aufgrund der tierischen Herkunft kam es immer mal wieder zu allergischen Reaktionen auf die Hühnereiweiß-Bestandteile.

Die heute verwendeten modernen Hyaluronsäure-Präparate werden rein gentechnologisch hergestellt. Damit besteht nun keine Gefahr mehr auf eine allergische Reaktion. Außerdem wurde die synthetisch hergestellte „Gelenkschmiere“ durch Quervernetzung des Moleküls und die Erhöhung der Dalton-Zahl (Molekülmasse) noch weiter
optimiert. Dieses "Öl-Konzentrat" schmiert jetzt noch besser und länger als die körpereigene Substanz.
Intraartikuläre Hyaluronsäure-Injektionen haben im Vergleich zu anderen medikamentösen Therapieoptionen bei symptomatischer Gonarthrose ein gutes Nutzen-Risiko-Verhältnis.


Insbesondere für die zahlreichen Patienten, bei denen andere Medikamente aufgrund von Unverträglichkeiten und Kontraindikationen nicht eingesetzt werden können, ist die Hyaluronsäure-Injektion eine wertvolle Therapieoption. Durch eine intervallmäßige Durchführung einer Hyaluronsäure-Spritzenkur (ca. alle 9-12 Monate) kann z.B. ein weiterer Kniegelenkverschleiß und damit ggf. auch der Einsatz einer Knieprothese durch eine große Operation verzögert werden. Die Injektionskur mit Hyaluronsäure ist ebenfalls die wirksame Alternative zu einer Arthrose-Operation. Aber auch nach Operationen am Gelenkknorpel unterstützt Hyaluronsäure den Knorpelstoffwechsel.

Schleichende Arthrose des Kniegelenks (Gonarthrose)

Ulrich Käseberg: In meiner täglichen orthopädischen Sprechstunde begegnen mir regelmäßig Patienten, die nach einer erfolgreich durchgeführten Kniespiegelung (Arthroskopie) mit Entfernung von eingerissenen Meniscus-Anteilen weiterhin ähnliche Beschwerden haben wie vor der Operation. Der Meniscus ist nach dieser Prozedur zwar wieder gut saniert, aber der meist zusätzlich bestehende Knorpelschaden wurde nicht durch eine Hyaluronsäure-Spritzenkur optimal nachbehandelt. Erst durch die Kombination von zwei aufeinander abgestimmten Konzepten (Operation und optimale Nachsorge durch Spritzenbehandlung) gibt es deutlich bessere Ergebnisse und zufriedenere, mobilere Patienten.

 

Im Leistungssport kommen die Hyaluronsäure-Präparate häufig als Basis der modernen Knorpeltherapie
zur Anwendung. Sie beugen dem Gelenkverschleiß bei zu erwartender, hoher Gelenkbelastung vor und
vermeiden Spätschäden. Hyaluronsäure-Spritzen der neuesten Generation sind wegen des gentechnologischen Herstellungsprozesses sogenannte Medizinprodukte und dürfen nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse abgerechnet werden. Es handelt sich daher um eine Selbstzahler-Leistung.
Als Patient profitieren Sie von der langjährigen ärztlichen Erfahrung des Praxisinhabers als Sportmediziner an der Sportklinik Hellersen in Lüdenscheid, der zudem die Spitzenathleten des Deutschlandachters betreute und selbst über 25 Jahre hochklassig Handball spielte.

 

 

unsere Therapiemöglichkeiten

Wie gestaltet man medizinische Heilungsprozesse noch effizienter? Lesen Sie unseren Artikel zu diesem Thema und beteiligen Sie sich an der Diskussion!

Mehr Info

nehmen Sie sich Zeit

Unser Praxisteam wird Sie ganzheitlich versorgen, so dass Sie wieder fit in den Tag starten können.

Mehr Info