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Triggerpunkt-Therapie

Wer hat sie nicht schon kennen gelernt: Quälende Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich, begleitet von Muskelbrennen, Kopfschmerz, sogar Taubheits- oder Einschlafgefühl in den Fingern oder auch Schwindel und Geräusche im Innenohr. Hervorgerufen beispielsweise durch langes Sitzen am Schreibtisch und vor dem Computer oder dauerhaftes Arbeiten unter Anspannung. In diesem hoch gereizten Muskelzustand bringen selbst Krankengymnastik, Massagen und Tabletten kaum noch echte Linderung. Anders bei der Triggerpunkt-Therapie: Hier werden „Schmerzgedächtnis-Punkte“ aktiv und nachhaltig gelöscht. Bereits innerhalb weniger Tage ist eine Muskelentspannung spürbar. Für eine durchgreifende Besserung wird eine Behandlungsserie (fünf Mal) angeraten, je nach Schweregrad und Dauer der Vorbehandlung kann die Triggerpunkt-Therapie auch noch mit einem modernen Stoßwellengerät und/oder mit „Aku-Taping“ unterstützt werden.

 

Durch die ständige Zunahme von Bildschirm-PCArbeitsplätzen kommt es durch die monotone Fehlhaltung zu fortschreitenden muskulären Verspannungen an der Wirbelsäule, speziell im oberen Bereich, also an der Halswirbelsäule (HWS). Erste vorbeugende Maßnahmen können hierbei eine Verbesserung/Optimierung des bestehenden PC-Arbeitsplatzes, beispielsweise mit einem ergonomischen Bürostuhl, stufenlos höhenverstellbarem Schreibtisch, Umstellung auf eine sog. „Vertikal-PC-Maus“, ggf. Spezial-PC-Sehhilfe mit höher gesetztem Nahsichtbereich sein.

Durch eine jahrelange Fehlbelastung am PC-Arbeitsplatz entsteht eine schleichende ("nach und nach“), völlig verspannte Nackenmuskulatur (Wissenschaftliche Diagnose: Statisch-myalgisches HWS-Syndrom). Dadurch werden normale passive (= klinisch stumme) Triggerpunkte in hochgradig aktive lokale Schmerzgedächtnisse verändert. Durch die ständige Schmerzausstrahlung entsteht weiteres Schonverhaltung, welches wieder neue Verspannungen auslösen. Durch diese Verkettung kommt es zu weiteren Verschlimmerungen.

Dieser schlechte Muskelzustand lässt sich sehr gut durch die Auflösung der aktiven Triggerpunkte (nach der TRIAS-Methode von Dr. Kohls) nachhaltig durchbrechen. Durch einen Gewöhnungsprozess wird diese schleichende Verschlechterung irgendwann als "Normalzustand" akzeptiert und daher die Einleitung einer notwendigen "Lockerungstherapie" immer weiter aufgeschoben. Durch diesen Verzögerungsmechanismus sieht der Orthopädie in der täglichen Sprechstunde in zunehmendem Maße muskuläre Verspannung in höchster Ausprägung, die sich leider schon über viele Jahre der Fehlbelastung tief ausgebreitet haben. Speziell in Sportlerkreisen kursiert immer noch das Gerücht: "Viel Sport könne verspannte Muskelgruppen gut lockern". Der Alltag in der orthopädischen Sprechstunde kann diesen Zusammenhang überhaupt nicht bestätigen.

Leider ist genau das Gegenteil der Fall: Eine bereits durch Fehlbelastung am Arbeitsplatz verspannte Nackenmuskulatur kann durch Fitness bzw. Sport zwar gekräftigt werden, leider wird aber parallel (und damit kontra-produktiv!) dadurch die Verspannung im Muskel automatisch mit gekräftigt. Das heißt grundsätzlich: Ein Patient mit bereits bestehenden starken Muskelverspannungen wird nie selbst in der Lage sein, durch Eigen-Therapie seine Verspannungen los zu werden.

Diese "Lockerungsmaßnahmen" müssen immer von außen ("extern") kommen, also z.B. TriggerpunktTherapie/ Detonisierende Massagen oder Aku-KiHilfe bei schmerzhaften Nackenverspannungen…nesiotape. Auch ein gezieltes Dehnungsprogramm geht am Haupt-Problem der Verspannungen leider vorbei.

Der wichtigste Aspekt mit dem Ziel eines wieder gut gelockerten Nackenmuskels ist die richtige Reihenfolge der richtigen Maßnahmen: Von eher geringen Erfolgschancen bzw. einem verlängertem Therapie-Verlauf ist auszugehen, wenn der Falsch wäre es, wenn der Patient aus der orthopädischen Sprechstunde direkt (also völlig unvorbereitet) im Vollbild von starken, bei leichtem Druck schon stark empfindlichen Muskelverspannungen zur Massage-Therapie weitergeleitet wird.

In diesem Zustand ist die Konsistenz des Muskels vom Zustand her als "total fest" einzustufen. Das heißt: Egal, wie qualifiziert und engagiert der Manual-Therapeut/Masseur ist, er kann einfach nicht zum Kern der Verspannung durchdringen, ohne dem Patienten dabei Schmerzen zufügen zu müssen.

 

Hinzu kommt die bestehende Schmerzempfindlichkeit auf Druck durch die händische Behandlung des Therapeuten. Durch die relativ spontane, teilweise heftige Schmerzauslösung "auf Druck" des stark verspannten Muskels kommt es immer wieder zu einer Art "Flucht-Reflex" des eigentlich behandlungswilligen Patienten, weil diese Situation für ihn äußerst unangenehm ist. Dadurch wird aber der gesamte Therapie-Erfolg leider deutlich verzögert.

Durch eine moderne Triggerpunkt-Therapie (Zusatzausbildung mit Diplom-Abschluss TRIAS-Methode nach Dr. Kohls) wird mit einer lokalen Therapie-Serie in den Bereich der maximalen muskulären Verspannungen - in der Regel durch eine Anzahl von 5 Sitzungen - "nach und nach" der Bereich der maximalen Verspannung aufgelöst und direkt parallel die lokale Druckempfindlichkeit deutlich zurückgedrängt. Durch diese gute Vorbereitung kommt dann der Patient bereits mit einem gut vorgelockerten und wesentlich unempfindlicherem Muskel zum Therapeuten zur Entspannungsmassage, wo die erforderlichen Handgriffe tief in den Kern des Muskelbauches ("Zentrum des Problems") weniger schmerzhaft sind und somit besser zu einem mittelfristigen Erfolg führen. Nach Therapie-Erfolgen über einen Zeitraum von durchschnittlich 9-12 Monaten gut entspannter Nackenmuskulatur lässt der Effekt wieder langsam nach. Bei zeitnaher Vorstellung reicht dann meistens eine sogenannte "Auffrischung" (nur 3 Sitzungen).

Hilfe – nicht nur bei diesen berufsbedingten Leiden – finden Sie in der Orthopädischen Praxis von Ulrich Käseberg in der Burgstraße 9 (gegenüber dem vonder-Heydt-Museum). Als Patient profitieren Sie hier von der zehnjährigen Erfahrung des Praxisinhabers als Sportmediziner an der Sportklinik Hellersen in Lüdenscheid, der zudem die Spitzenathleten des Deutschlandachters betreute und selbst 25 Jahre lang hochklassig Handball spielte.

Das Leistungsspektrum der Praxis reicht von modernsten Diagnoseverfahren (digitales Röntgen, Ultraschall) bis zu umfangreichen Therapiemaßnahmen wie: Akupunktur, Stoßwellen-Therapie, Chirotherapie, Knorpelaufbau-Therapie (Hyaluronsäure-Spritzenkur) und Massagen im Wasserbett (Medistream). Wir freuen uns auf Ihren Besuch !

 

Die ESWT verursacht praktisch keine Ausfälle durch Krankheitszeiten, wie sie durch Krankenhausaufenthalt, Nachbehandlung und Schonung nach der OP regelhaft entstehen. Die so entstehenden Kostenvorteile können nur annähernd geschätzt werden, sicher überschreiten sie in der Regel die Behandlungskosten durch Stoßwellentherapie bei weitem. Leider darf diese Methode generell nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden.

Das Entscheidende für den Patienten ist, dass es sich bei der Stoßwellentherapie um ein praktisch risikoloses, schmerzarmes und erfolgreiches Therapieverfahren zur Behandlung weit verbreiteter orthopädischer Krankheitsbilder handelt.

Der Patient sollte jedoch immer darauf achten, dass die Behandlung von einem geschulten und in der Methode erfahrenen Arzt persönlich durchgeführt wird.

 

 

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